qype


img_0162Ich war immer noch nicht persönlich in Steckborn bei der Nähmaschinenfabrik, aber ich durfte jetzt den neuesten ,dort hergestellten Nähcomputer namens artista ausprobieren und fotografieren.

Ein Computer ist wirklich nichts dagegen , da ist ein touchscreen für Zickzackstiche dabei!img_0112
Damit kann frau/man explizit applizieren, bis der Faden reisst. Es ist wirklich exquisit, was damit alles gemacht werden kann.

Und diesen Nähcomputer gibt es rabattiert schon ab 2249,– Euro!

Ursprungsbeitrag:

Hier stellt sich natürlich die Frage, warum gerade das Gletscherkälbchen sich berufen fühlt, einen Beitrag zu einer Nähmaschinenfabrik zu schreiben, wenn doch Meister Lenz bereits als lokaler Kenner alles Wissenswerte dazu geschrieben hat.

Also das ist eigentlich ganz einfach, es geht um Werbung. Ich bin zwar kein Werber und kenne mich damit natürlich genauswenig aus wie mit Nähmaschinen, obwohl ich noch zu der Generation gehöre, die in der Grundschule Handarbeitsunterricht hatte, in dem ich Socken mit perfekt verstärkter Ferse stricken gelernt habe und auch wie man Hohlsäume stickt. Also so geht das, es ist eine feinmotorische Übung und ich habe bestimmt noch irgendwo die Stoffstücke, die damals in der Schule schön beschriftet auf Karton geklebt werden mussten und die Kartonstücke wurden dann mit einer selbstgedrillten Kordel zu einem Stick- und Strickmusterbuch gebunden.

Auf der Nähmaschine durften und mussten wir, also nur die Mädchen, auch nähen und zwar eine Schürze und ein Nachthemd.

Ich werde bei Gelegenheit auf die Suche nach diesem Musterbuch gehen und euch hoffentlich irgendwann zum Nachweis ein Foto liefern können. Das kann aber dauern.

Solche Hohlsäume braucht auch kein Mensch, ist ja nur Zierde und vor allem braucht man diese Hohlsäume auch nicht mehr von Hand zu machen, das kann jetzt auch die von Lenz in dem vom mir so rüde umgebumpten Beitrag beschriebene Hohlsaumsäummaschine.

Aber ich bin mir sicher, dass mir Lenz die Umbumpaktion nicht übelnimmt, geht es doch, wie gesagt, um etwas ganz Anderes: um Werbung.

Dazu hab ich am Dienstag, den 29.7.08 in der Frankfurter Rundschau ein Interview von Harry Nutt mit Frédéric Beigbeder ,einem Ex-Danone-Joghurt-Weber und Autor des Buches, über das jetzt der Film mit dem gleichnamigen Titel : Neunundreißigneunzig gemacht wurde und das mit “Im Teufelskreis der Kunst” übertitelt ist.

Und der macht natürlich Werbung für den Film zu seinem Buch obwohl er ja Ex -Werber ist und hofft, der Warenwelt zu entfliehen.

Mit diesem Widerspruch konfrontiert, sagt er : “Das Einzige,was ich zu meiner Selbstverteidigung vortragen kann,ist, dass mein Joghurt sich selbst kritisiert.”

Diesen Satz vom sich selbst kritiserenden Joghurt find ich irgendwie ziemlich qypig oder qypehip, wie ihr wollt.

Also jedenfalls find ich den Film schon interessant, mal gucken, ob ich ihn gucken kann.

Ja und dann ist es doch so, dass dem Publikum die Werbung, bei der man so ein bischen um die Ecke denken muss auch am Besten im Gedächtnis bleibt, also bei mir ist das so. Ich habe beispielsweise seinerzeit angefangen Camel-Zigaretten zu rauchen,nur weil ich die Schachteln mit der Giraffe anstatt dem Camel-Kamel kaufen wollte und da gab es damals jede Woche ein neues Motiv und Postkarten dazu und ich hab das gesammelt und zwischenzeitlich weggeworfen und rauche immer noch Camel.

Aber ich will natürlich auch keine Werbung für Zigaretten machen, das liegt mir echt fern, ich sag euch das ist gesundheitsschädlich und guckt euch mal die Zähne auf der chilenischen Marboro Packung an, die in meinem TatankaBeitrag abgebildet ist. Also bitte, fangt nie mit dem Rauchen und hört sofort damit auf, falls ihr diesem Laster frönt.

Ich will auch nicht in erster Linie Werbung für die Nähmaschinen machen, die sind ja anscheinend so super, dass die gar keine Werbung nötig haben, jedenfalls keine durch mich, die frühere Handhohlsaumstickerin.

Erwähnung findet die Bernina Nähmaschinenfabrik durch mich, weil sie als Fördererin und Sponsor der legendären
Steckborner Freilichtspiele ist.

Lange Rede, kurzer Sinn :

Jetzt müsst ihr nur noch den Beitrag von Lenz dazu anschauen, die Kommentare und die Webseite, da steht alles und dann könnt ihr schnell Karten bestellen und mit den earlybird-Tarifen den Wurm catchen einen Urlaub am Bodensee oder sonstwo in der Nähe drumherumplanen, das kurbelt die lokale Wirtschaft und den Umsatz in den Wirtschaften an, Empfehlungen auf qype gibts zum Glück ja zur Genüge.

Euer Urlaub ist gerettet, die Spiele sind gerettet, ihr seid glücklich, weil ihr ja keine Waren, sondern in erster Linie Kunst und Kultur und das noch in freier Natur konsumiert habt und wenn ihr wollt, könnt ihr sogar aktiv mitspielen. Wenn ich richtig verstanden habe, suchen die noch Laiendarsteller.

So und jetzt habe ich bestimmt Siebene auf einen Streich gecatcht und ihr dürft mir sagen, was die Sieben sind, die ich meine….

Das ist jetzt das 150te qyperätsel, ja sogar Qypepreisrätsel, denn da lob ich doch glatt als 1.Preis 1 Eintrittskarte aus.

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Ich hatte letztens lauthals verkündet, daß mir qypemäßig nichts mehr einfalle. Daß das so nicht stimmt, ist natürlich klar. Bei einer Autobahnfahrt und lauter Musik aus dem CD-Spieler fällt mir immer etwas ein.
So auch heute.
Ich habe die, bei fly-fast-records erstandene CD der mongolischen Hanggai band gehört. Die sehen wie die wilden Kerle aus, dem wunderschönen Kinderbuch Wo die wilden Kerle wohnen von Maurice Sendak entsprungen ( einige gewachsene Eltern und gewesene Kinder unter euch werden sich erinnern), zottelig, mit langen Mähnen und Mänteln und schweren Stiefeln, nach langem Ritt schnapsdurstig vom Pferd gestiegen, wilde Kerle eben.
Und so machen sie auch Musik. Wild und laut und vielstimmig und schön und leise und wehmütig und mit der Pferdekopfgeige und Trommeln und der “throat”stimme und der Maultrommel und da hört man die Pferde über die mongolische Steppe galoppieren.

Und diese CD wurde im 2 kolegas aufgenommen, dem angesagtesten Club in Beijing für Livemusik abseits des Mainstream.

Da da worldmusic gespielt wird, dauert es bestimmt nicht lange, bis daß da auch die schöne Cheynesh Altay ihren Kehlkopf vibrieren und mit ihrer Maultrommel die russischen Steppenpferde galoppieren lässt.

Und daß da Cris Cosmo demnächst mal ein Konzert geben wird, das glaube ich schon seit ich die homepage des 2 kolegas studiert habe, denn daß da was und was da los ist, sieht man auf den Photos deutlich.

Daß der geniale Xiao He bereits mit seinen Liedern pengpengpeipei und mama im 2 kolegas aufgetreten ist, nehme ich stark an, das soll doch bitte unser Berliner mitqyper Beijingbeauty nächste Woche mal recherchieren. Beijingbeauty wird zum Filmfestival gehen und daß er das die Macher von fly-fast-records fragen kann, ist so gut wie sicher und daß die eine CD von Xiao He zum Verkauf dabei haben und darüber Bescheid wissen, ob Herr He schon im 2 kolegas aufgetreten ist, nehme ich auch an.
Ansonsten gibt es bei fly-fast die wunderschöne CD von Xiao He oder der Hanggai Band, die ich beide schon mein eigen nennen darf, für wenig Geld zu bestellen und daß ich die heute morgen auf der Fahrt gehört habe, war ausschlaggebend dafür, daß ich einen qyperückfall hatte.

(wird fortgesetzt und weiter verlinkt und daß die daße mit Dreierles-S bleiben, das sollte gletscherklar wie Kloßbrühe sein)

Die Kommentare will ich euch auch nicht vorenthalten :
Kommentare:

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6Kraska6

09.01.2009, 13:59

Na geht doch noch! (Da_ß_ da_s_ noch geht!) – Bin gespannt auf die wilden Kerle an der Pferdekopfgeige! (Ob das Kamel noch mal weint?)

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Lakritze

09.01.2009, 15:23

Das werde ich mir genauer anschauen. Als Fan von Fritz Mühlenweg kann ich gar nicht anders. Danke.

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Gletscher…

09.01.2009, 15:45

Herr Kraska, da weint jedes Kamel mindestens zweimal, bevor es durch das Nadelöhr schlüpft.

Lakritze, daß du dir das genauer anschauen willst, glaube ich dir gerne, aber wer ist Fritz Mühlenweg ?

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Lakritze

09.01.2009, 15:51

Das ist der Mann, der in den Zwanzigern mit Sven Hedin in der Mongolei war und dann drei Bücher darüber geschrieben hat. Hat man die gelesen, kriegt man schon beim Wort Mongolei ganz umflorte Augen.

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Gletscher…

09.01.2009, 15:57

Lakritze, daß mich das interessiert, sollte unumflort gletscherklar sein,weshalb ich um nähere Auskünfte oder Beiträge bitten möchte, “do ut des” gibt es dann den mongolischen Photographen Chono.

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Lakritze

09.01.2009, 16:04

Also, lies: In geheimer Mission durch die Wüste Gobi, ein zweibändiges Kinderbuch (naja, die Protagonisten sind zwei Zehnjährige). Dann willst Du unbedingt auch Fremde auf dem Weg der Nachdenklichkeit haben, Mühlenwegs eigenen Bericht über den gefährlichsten Teil seiner Reise. Und dann bist Du froh, daß es noch Mongolische Heimlichkeiten gibt, kleine Anekdoten. Alles erhältlich im Libelle Verlag — sowieso toll.

Und jetzt schau ich nach Chono …

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Gletscher…

09.01.2009, 16:08

Daß Chono geliefert wird, das habe ich doch versprochen.

Moment, das hat nicht funktioniert. Aber jetzt!

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6Kraska6

09.01.2009, 17:18

Bleibt nachzutragen, daß die Musik der Morin Chuur (“Pferdekopfgeige”) 2003 in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes der UNESCO aufgenommen wurde. Meister Wi Ki Pedia weiß überdies noch dies:

“Es gibt mehrere Legenden zum Ursprung dieses Instrumentes. Eine davon erzählt von einem Hirten, welcher ein magisches geflügeltes Pferd (siehe auch Windpferd) als Geschenk erhalten hatte. Danach bestieg er das Pferd jede Nacht und flog damit zu seiner Geliebten. Eine andere Frau ließ aus Neid die Flügel des Pferdes abschneiden, wodurch es starb. der Hirte fertigte aus den Knochen eine Geige, und besang zu ihrer Musik seine Trauer.
Eine andere Legende nennt als Erfinder einen Jungen namens Süche (= Axt). Nachdem ein böser Fürst sein weißes Pferd getötet hatte, kam dessen Geist im Traum zu ihm und leitete ihn an, aus seinem Körper ein Musikinstrument zu bauen. Dadurch könnten sie immer zusammen sein, und der Junge wäre nie mehr einsam. So entstand die Geige aus den Knochen, der Haut und den Haaren des Pferdes, und erhielt einen geschnitzten Pferdekopf an Stelle der Schnecke.”

Damit das jetzt auch bekannt ist.

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6Kraska6

09.01.2009, 17:24

Und noch was: Kennt Ihr Mongolen-Fans denn auch alle den Film “Urga”? (M.E. der schönste, humorvollste & klügste Film über die post-sowjetische Mongolai)

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Gletscher…

09.01.2009, 17:26

Der mit dem weinenden Kamel ? Claro, maestro !

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6Kraska6

09.01.2009, 17:29

Nein, eben NICHT der mit dem weinenden Kamel, sondern der, wo (“der wo”, = polnischer Relativsatz) der russische LKW-Fahrer sich in den mongolschischen Weiten in die Jurte einheimischer Nomaden verirrt; die Geister der Ahnen sprechen, und schließlich kommt Fernsehen in die Steppe. “Urga” heißt, soviel ich weiß, “das Lasso”. Mußt Du mal googeln oder bei Wikipedia gucken! Klasse Film! Und lustiger als das Kamel! – Wiki sagt:

>Handlung [Bearbeiten]

Der mongolische Hirte Gombo lebt mit seiner Frau Pagma, den beiden Kindern und seiner Schwiegermutter in einer Jurte in der Steppe, weit entfernt von der nächsten Siedlung. In diese – für ihn fremde – Welt gerät der russische Kraftfahrer Sergeij, als er mit seinem Lkw liegen bleibt und von Gombos Familie herzlich aufgenommen wird.
Nach anfänglichem Unverständnis für die mongolische Kultur, u. a. das Schlachten eines Schafes, der Geschmack von „Airag“ (Kumys, gegorene Stutenmilch), entwickeln Gombo und Sergeij eine Freundschaft, die sich im Verlauf einer „Einkaufsreise“ in die nächste Stadt vertieft.
Dort versucht Gombo, in einer Apotheke Präservative zu kaufen, weil die chinesischen Machthaber die Geburtenkontrolle vorschreiben. Sergeij hingegen möchte wieder einmal ordentlich auf den Putz hauen. Dies führt zu seiner Verhaftung, aus der ihn Gombo mit Hilfe eines Freundes aber recht schnell „befreien“ kann. Erleichtert kehren sie zurück. Aber nicht ohne den verlockenden Angeboten an Konsumgütern zu erliegen und bringt ein Fahrrad und ein Fernsehgerät mit, zwei in der Steppe wohl völlig sinnlose Geräte.
Bedeutung [Bearbeiten]

Es geht um die Freundschaft von zwei Männern aus verschiedenen Kulturen und über den Gegensatz zwischen der archaischen Nomadenkultur und der Industriegesellschaft. Dabei kündigen Symptome an, dass sich die Zerstörung der unberührten Natur wohl nicht aufhalten lässt.
Auszeichnungen [Bearbeiten]

Für den Film erhielt Nikita Michalkow bei den Internationalen Filmfestspiele von Venedig einen Goldenen Löwen. Urga war 1993 für den Oscar als „bester fremdsprachiger Film“ nominiert.
Trivia [Bearbeiten]

Die Urga ist ein langer Stab mit einer Schlinge am Ende. Damit fangen die Mongolen in der Steppe die Tiere ein. Wer sie in den Boden steckt, will beim Liebesakt nicht gestört werden.<

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Gletscher…

09.01.2009, 17:37

Das war jetzt aber ausführlich, aber wenn ich mich nicht völlig irre und ich will jetzt auch nicht angeben, meine ich, diesen Film auch zu kennen. Das mit der Szene über den Einkauf des Fernsehers und des Fahrrades kommt mir sehr bekannt vor, allerdings meine ich, den in Lausanne mit frz. Untertiteln gesehen zu haben. und am Schuß steckt so ein Schlingel so nen Stab in die Steppe ?

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6Kraska6

09.01.2009, 17:43

Nach meiner Erinnerung sitzt am Ende die ganze Familie (außer Gombo und Pagma, die in der Steppe “was zu tun” haben und dafür die Urga aufpflanzen), in der Jurte vor dem TV, und die zerknitterte 90-jährige Urgroßmutter meditiert, in dem sie methodisch die Bläschen der Luftpolsterfolie, in die das TV-Gerät gehüllt war, knallen läßt. Und über die Steppe weht de ewige Wind…

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Gletscher…

09.01.2009, 17:55

Daß ich das jetzt gefunden habe, lässt mich wieder an meinem Erinnerungsvermögen zweifeln !

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Lakritze

09.01.2009, 18:27

Gletscherkälbchen, da klingelt was bei Deiner Beschreibung — ein älterer Film, in dem es um das Steppengras geht? Und um ein Liebespaar, das sich findet und dann eben den Stab aufstellt –?

Ich weiß es nicht mehr, durchsuche aber gerade die IMDB.

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6Kraska6

09.01.2009, 18:28

Tja, Quizfrage, Gletscher: Was hat Sergeij gesehen, was ihn so entsetzt? a) Gombo und Pagma unter der Urga, b) die Großmutter, c) ein Fernsehgerät, d) eine Anlage, in der Stutenmilche vergoren wird oder d)………….. na?

Für die richtige Antwort gibt es zur Belohnung die ulttimative mongolische Version eines spanischen Pasodoble:

http://de.youtube.com/watch?v=XyMOY3dxUow

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Gletscher…

09.01.2009, 18:45

Ich erinnere mich nicht !
Aber wie ich dich kenne, wird es d) sein, wäre aber nett, wenn es a) wäre, aber dann fände ich den netten lonely LKW Fahrer Sergej nicht mehr soo nett,aber weil ich den Preisfilmschnipsel schon angeschaut hab, meine ich wieder, den Film gesehen zu haben…

Da muß jetzt Lakritze ran.
Und hab noch ein Schnipselchen gefunden, an das ich mich wiederum nicht erinnern kann.

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Beijingbe…

10.01.2009, 00:02

Fly Fast Records – das sind die Leute die auch den Film Beijing Bubbles gemacht haben, ein Film über alternative, indie Rock in Peking. Das Buch nenn ich da mein eigen bereits, wie auch viele andere CDs chinesischer Musik. Der Knaller ist eh die CD Poptastic Conversation China, wo Die Ärzte und Wir sind Helden und Die Sterne Chinesisch singen

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Ich wurde um Überarbeitung des Beitrags gebeten, da er nicht den speziellen qypemehrwert enthalte.

Erst wollte ich den Beitrag völlig löschen, jetzt versuche ich mich an der Mehrwertüberarbeitung.

Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass der geschichtliche Aspekt, dass vor 30 Jahren der Strand unter dem Pflaster der Hafenstrasse gesucht wurde und nun der Strand auf das Pflaster geschüttet wird, mit ein wenig gutem Willen als eine Art Informationsmehrwert betrachtet werden könnte.

Als ich, zugegebenermaßen nach dem Schreiben der ersten Fassung des Beitrages, vor Ort in Hamburg war, konnte ich Foto des Platzes fertigen, aber das Lokal war noch geschlossen, weshalb ich dort weder essen noch trinken konnte.
Aber die Lage ist wirklich einmalig schön und wenn es auch in diesem Jahr bei schönem Wetter wieder gute Livemusik zu hören geben wird, kann ich den Platz zwar nicht mehr entdecken, aber doch wärmstens empfehlen.

Hallo,

Qype bietet die Möglichkeit, über Erfahrungen und Erlebnisse von Orten oder
Dienstleistungen, die man aufsuchen kann, zu berichten. Der Mehrwert eines
Beitrages ist somit für die Community entscheidend. Je glaubwürdiger und
informativer der Beitrag eines Qypers ausfällt, desto eher wird er als
relevant wahrgenommen.

Dein Beitrag über „Strandpauli“ entspricht leider nicht unseren Vorstellungen
eines aussagekräftigen Beitrages und wir würden Dich darum bitten, ihn bis
morgen zu bearbeiten. Sonst werden wir ihn löschen müssen.

Die Community will eigentlich das erfahren, was sie in einer normalen Guide
nicht erfahren kann…Du machst den Unterschied!

Freundliche Grüße

Na dann bekommt er Blogasyl ,der miese Beitrag ohne Aussagekraft:

„Ich bin brav und besuche, die Plätze, über die ich geschrieben habe, und zur
Einstimmung auf die Freiluftsaison habe ich euch unten das UNIK Video aus
Shanghai eingebettet.

Das war die erste Version vom letzten Jahr:

Ich gestehe, ich war noch nicht im Strandpauli und als ich das letzte Mal in
der Hamburger Hafenstraße war,lag der Strand eindeutig noch unter dem
Pflaster, an das ich mich erinnern meine zu können. (stimmt der Satz so ?)
Über dieses Thema habe ich aber schon im Strandcafe in Frankfurt sinniert.

So, und in meinen Beitrag über Tatanka habe ich den Schlusssatz (das mit den
sss musste jetzt sein) aus den Traurigen Tropen von Claude Levi-Strauss
zitiert ,den von mir sog. Katzenregenbogentext.
Und auf diesen Text bin ich vor fast 30 Jahren gestossen, weil er von einem
Freund als Vorwort für eine Diplomarbeit verwendet wurde. Und dieser Freund
wohnt in Hamburg und beim Telefonieren habe ich ihm dringend geraten, das
Konzert von Cris Cosmo am 8.7.2008 im Strandpauli zu besuchen.

Das Strandpauli war ihm bekannt, ja ich meine sagen zu können, einen ,das
Strandpauli anerkennenden Ton herausgehört zu haben.

Ihm,seiner Familie,seinen Freunden,deren Freunden, den qypern und den
qypemitarbeitern und deren Freunden und Verwandten ,meinen Hamburger
qypekontakten ,insbesondere PJebsen, mit dem ich mich über die qypeverortung
der Geschwister Hofmann gestritten habe,und auch der qypekontaktin Clementine
3 wohl grade im Urlaub war,weil sie seit einem Monat nicht mehr geqypt hat,
möchte ich den Besuch des Konzertes sehr an`s Herz legen.

Gewünschte und gehabte Urlaubsstimmung hält an, es wird euch gefallen und
kost´ ja nix.

Meine Überarbeitung hat  den Vorstellungen  der Seitenbetreiber  nicht  entsprochen, deshalb erfolgte  nun  die  gesamte Löschung.

Schade, das  macht  mir  schon ein bischen Kummer…

Diese Kinderguppe ist bestimmt so supergut wie die anderen beiden Kindergruppen, die qype anzeigt, wenn in der Stadt Braunschweig, in der Herr Eulenspiegel auch Station gemacht hat, nach dem Stichwort Till Eulenspiegel
gesucht wird.

Also es gibt mindestens drei Kindergruppen, die den Namen des berühmtesten Durchreisenden der Stadt tragen.

Da wollten die namensgebenden GEwachsenen ( kein Tippfehler, Absicht) den Kindern bestimmt mit auf den Lebensweg geben, dass sie von Till`s Streichen (an dem Herrn Sick seine Freunde: wenn das Katastrophenapostroph hier gesetzt werden darf, ist´s gut, wenn nicht,ist`s Absicht)

An die Eulenspiegelkindergruppe:

Wenn euch die Gewachsenen etwas über das Apostroph erzählen: Hört gut zu, aber glaubt nicht alles !

90 % der Gewachsenen können und machen das selbst nicht richtig, das können euch dem Herrn Sick seine Freunde sicher bestätigen.

Ich will hier eigentlich eine ODE an den, in qypekontrovers mindestens 85%,90 % oder 99% Zustimmung findenden NÖF NÖF schreiben, der sich unter dem Namen ZORRORALF in die Herzen der qyper geschrieben hat und monatelang erst mit ganz wenigen und dann mit ganz, ganz vielen Pünktchen die Beliebtheitsskala angeführt hat.

Zorro (Nöf Nöf) lebt auch in Braunschweig und das mit den Pünktchen hat den gefreut, auch wenn es nur seinen dicken Bauch,der in kein qype-T-Shirt passt, gepinselt hat und schon in seinem Profil hält er uns den Eulenspiegel vor,genauso, wie es der Till vor 600 Jahren gemacht.

In den Spiegel solltet ihr Kinder höchstens morgens, mittags und abends beim Zähneputzen schauen, öfters schadet, dann werdet ihr eitel und guckt nicht mehr auf den Boden der Tatsachen, stolpert fällt hin und könnt euch böse wehtun , wie der Hans-guck-in-die-Luft, das ist dem Struwwelpeter sein Freund, der hat nie in den Spiegel geschaut und die Fingernägel hat er auch nicht geschnitten bekommen. wehtun.

Also Kinder haltet euch nicht immer an die Regeln der Gewachsenen, aber beim Strasseüberqueren schon, denn die Autos sind viel stärker Kinder, aber das wisst ihr bestimmt.

Und nun noch was zum Till:

Zwischen Mölln und Magdeburg, und auch in Braunschweig trieb er seine Späße. Das ist zwar über 600 Jahre her,aber damals waren die Leute nicht viel anders als heute und es gab genügend Anlässe, sie wegen iher Dummheit, ihrer Eitelkeit, ihrer Selbstzufriedenheit, ihrem Hochmut, ihrem Geiz, ihrer Geilheit, ihrer Gier aufzuziehen. Wenn Till es den Satten und Reichen wieder ordentlich gegeben hatte, waren die Lacher aus dem Volk auf seiner Seite.
Wenn einer den Menschen den Spiegel vorhält, so kann jeder etwas daraus lernen, doch ob er es auch will ist eine andere Frage.

Die Kinder dieser Kinderguppe werden es besser verstehen als jeder gewachsene qyper….. (zorro ausgenommen )

qyperätsel :

Welchen nachhaltigen, im kollektiven Gedächtnis verwurzelten Streich hat er den Braunschweigern gespielt, dass die das nach 600 Jahren immer noch nicht vergessen haben ?

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Hier stellt sich natürlich die Frage, warum gerade das Gletscherkälbchen sich berufen fühlt, einen Beitrag zu einer Nähmaschinenfabrik zu schreiben, wenn doch Meister Lenz bereits als lokaler Kenner alles Wissenswerte dazu geschrieben hat.

Also das ist eigentlich ganz einfach, es geht um Werbung. Ich bin zwar kein Werber und kenne mich damit natürlich genauswenig aus wie mit Nähmaschinen, obwohl ich noch zu der Generation gehöre, die in der Grundschule Handarbeitsunterricht hatte, in dem ich Socken mit perfekt verstärkter Ferse stricken gelernt habe und auch wie man Hohlsäume stickt. Also so geht das, es ist eine feinmotorische Übung und ich habe bestimmt noch irgendwo die Stoffstücke, die damals in der Schule schön beschriftet auf Karton geklebt werden mussten und die Kartonstücke wurden dann mit einer selbstgedrillten Kordel zu einem Stick- und Strickmusterbuch gebunden.

Auf der Nähmaschine durften und mussten wir, also nur die Mädchen, auch nähen und zwar eine Schürze und ein Nachthemd.

Ich werde bei Gelegenheit auf die Suche nach diesem Musterbuch gehen und euch hoffentlich irgendwann zum Nachweis ein Foto liefern können. Das kann aber dauern.

Solche Hohlsäume braucht auch kein Mensch, ist ja nur Zierde und vor allem braucht man diese Hohlsäume auch nicht mehr von Hand zu machen, das kann jetzt auch die von Lenz in dem vom mir so rüde umgebumpten Beitrag beschriebene Hohlsaumsäummaschine.

Aber ich bin mir sicher, dass mir Lenz die Umbumpaktion nicht übelnimmt, geht es doch, wie gesagt, um etwas ganz Anderes: um Werbung.

Dazu hab ich am Dienstag, den 29.7.08 in der Frankfurter Rundschau ein Interview von Harry Nutt mit Frédéric Beigbeder ,einem Ex-Danone-Joghurt-Weber und Autor des Buches, über das jetzt der Film mit dem gleichnamigen Titel : Neunundreißigneunzig gemacht wurde und das mit “Im Teufelskreis der Kunst” übertitelt ist.

Und der macht natürlich Werbung für den Film zu seinem Buch obwohl er ja Ex -Werber ist und hofft, der Warenwelt zu entfliehen.

Mit diesem Widerspruch konfrontiert, sagt er : “Das Einzige,was ich zu meiner Selbstverteidigung vortragen kann,ist, dass mein Joghurt sich selbst kritisiert.”

Diesen Satz vom sich selbst kritiserenden Joghurt find ich irgendwie ziemlich qypig oder qypehip, wie ihr wollt.

Also jedenfalls find ich den Film schon interessant, mal gucken, ob ich ihn gucken kann.

Ja und dann ist es doch so, dass dem Publikum die Werbung, bei der man so ein bischen um die Ecke denken muss auch am Besten im Gedächtnis bleibt, also bei mir ist das so. Ich habe beispielsweise seinerzeit angefangen Camel-Zigaretten zu rauchen,nur weil ich die Schachteln mit der Giraffe anstatt dem Camel-Kamel kaufen wollte und da gab es damals jede Woche ein neues Motiv und Postkarten dazu und ich hab das gesammelt und zwischenzeitlich weggeworfen und rauche immer noch Camel.

Aber ich will natürlich auch keine Werbung für Zigaretten machen, das liegt mir echt fern, ich sag euch das ist gesundheitsschädlich und guckt euch mal die Zähne auf der chilenischen Marboro Packung an, die in meinem TatankaBeitrag abgebildet ist. Also bitte, fangt nie mit dem Rauchen und hört sofort damit auf, falls ihr diesem Laster frönt.

Ich will auch nicht in erster Linie Werbung für die Nähmaschinen machen, die sind ja anscheinend so super, dass die gar keine Werbung nötig haben, jedenfalls keine durch mich, die frühere Handhohlsaumstickerin.

Erwähnung findet die Bernina Nähmaschinenfabrik durch mich, weil sie als Fördererin und Sponsor der legendären
Steckborner Freilichtspiele ist.

Lange Rede, kurzer Sinn :

Jetzt müsst ihr nur noch den Beitrag von Lenz dazu anschauen, die Kommentare und die Webseite, da steht alles und dann könnt ihr schnell Karten bestellen und mit den earlybird-Tarifen den Wurm catchen einen Urlaub am Bodensee oder sonstwo in der Nähe drumherumplanen, das kurbelt die lokale Wirtschaft und den Umsatz in den Wirtschaften an, Empfehlungen auf qype gibts zum Glück ja zur Genüge.

Euer Urlaub ist gerettet, die Spiele sind gerettet, ihr seid glücklich, weil ihr ja keine Waren, sondern in erster Linie Kunst und Kultur und das noch in freier Natur konsumiert habt und wenn ihr wollt, könnt ihr sogar aktiv mitspielen. Wenn ich richtig verstanden habe, suchen die noch Laiendarsteller.

So und jetzt habe ich bestimmt Siebene auf einen Streich gecatcht und ihr dürft mir sagen, was die Sieben sind, die ich meine….

Das ist jetzt das 150te qyperätsel, ja sogar Qypepreisrätsel, denn da lob ich doch glatt als 1.Preis 1 Eintrittskarte aus.

Da kriegt der geehrte qyper Herr Porsche-Paul mal glatte 5 Punkte Abzug, weil er es als lokalpatriotischer Rundumalzenausorglosqyper bisher versäumt hat, den mehrfach preisgekrönten Weltmeister ( world spirit award) der Edelschnapsbrenner zu beqypen.

Asche auf den Porsche !

Oder vertragen sich etwa die Hunde nicht ? Ich erinnere mich da an einen, allerdings sehr friedlichen, Hund,der nahezu den gesamten, zugegeben kleinen, Laden ausfüllte ?

Hier wird jedenfalls alles zu Schnaps gemacht, was man sich vorstellen kann: Waldhimbeeren, Streuobstwiesenäpfel oder-birnen, Haselnüsse, Walnüsse, Lemonengras, Feldzwetschgen, andere Zwetschgen, Mirabellen, Quitten, saure Kirschen, süsse Kirschen, Eberschen, Mollenbuschkirschen ,Zitronenbrandbirnen alles, alles…

Ich habe jetzt viele beitragslosen Qypeeinträge und die sieben Qypebeiträge zum Namen Schmidt in Köln durchgesehen und überlegt, eine Aufstellung über die, von den vielen Schmidts angebotenen Waren und Dienstleistungen zu machen. Dieser Einstieg ist mir aber zuviel Arbeit. Daher nur soviel: Der Schmidt, den ich meine, hat mehr Namensvettern in Köln, die ihn, den bekennenden Hypochonder, ärztlich oder naturheilpraktisch oder psychiatrisch behandeln, juristisch und in Finanzdingen beraten oder, architektonisch oder mit leckeren Wurstwaren versorgen können, als er je in Anspruch nehmen kann.
Aber er selbst ist weder mit seiner Firma noch mit seinem Studio in Köln Mühlheim auf qype vertreten, nicht einmal gelbseitig beitragslos.

Woran liegt dieser Informationsmangel auf qype ?
Schauen die im Internet Kommunizierenden nicht mehr fern und wenn doch, keine öffentlich-rechtlichen Sender ?
Liegt es an der Qualität von Qype ?
Sind wir noch meilenweit davon entfernt, die besseren gelben Seiten zu sein ?

Haben wir, die pro bono publico, oder soll ich sagen pro bono qype unermüdlich Tag und Nacht Schreibenden, versagt ?
Sollen wir uns im Dienste des zügigen qype-break-even und der Sache an sich, also der umfassenden Kategorisierung und Beschreibung aller begehbaren Orte der Welt, noch mehr anstrengen ?
Sollen wir schneller, pointierter und kürzer beschreiben, damit das Ziel in kürzerer Zeit erreicht ist ?

Wir sind eine endlos diskutierende kritische Qypermasse, das schon, aber dass wir versagt haben könnten,mag ich mir gar nicht vorstellen und aus schwäbischer Heimatverbundenheit mit der Hautperson des begehbaren Studiostandortes in Köln-Mühlheim möchte ich diesem Mangel abhelfen und mich gleichzeitig für meine inhaltslos sinnentleerten Zweizeiler , die letztens in frevelhaft aufsässigem, unsolidarischem , geradezu revoluzzerhaftem Querulantentum meiner Tastatur entglitten sind und für die ich bislang weder von unseren ehrenamtlich und freiwillig tätigen Qypewächtern mit Worten wie: “Welcher Trottel drückt denn hier auf hilfreich und gut geschrieben ?” Schelte, noch von der Qyperegie ein Abmahnungsticket mit der Aufforderung zur kurzfristigen Überarbeitung erhalten habe, Qypeabbitte tun.
Als Buße lege ich mir nun freiwillig die besondere nächtliche Qypeanstrengung auf.

Zunächst gestehe ich, gehöre auch ich zum Zielpublikum des intellektuell angehauchten, der deutschen Sprache einigermaßen mächtigen und deshalb auch einen Wortwitz Kaliber Schmidt verstehenden, das Bruttosozialprodukt mehrenden middle class heroe und bilde mir sogar ein, Herrn Schmidt wegen ähnlicher Provenienz und vergleichbar provinzieller Sozialisation besonders gut verstehen zu können.
Ich verfolge seinen zynischen Sarkasmus seit Jahren und habe die Wechsel aus den dritten Programmen zum Privatsender und zur Prime-late-night-time im Ersten, jede Kürzung und seine lange Absenz ähnlich klaglos wie alle Neuerungen auf Qype ertragen und fand es sogar originell, dass er von Jetzt auf Nachher den Löffel hingeworfen hat, um nach einem Jahr Pause mit wallendem Haupt- und Barthaar wie Phoenix aus der Asche wieder aufzusteigen.

Fernsehen ist heute kein generationenübergreifendes Familienprogramm wie zu Zeiten eines Lou van Burg, als der Kandidat mit der Armbrust oft 99, selten 100 Punkte errang, der Begriff „Goldener Schuss“ noch nicht mit dem “Goldenen Dreieick” assoziert wurde und Fernsehen an sich ein gesellschaftliches “Event” am Gerät der Nachbarin oder des Dorfgasthauses war.
Dass diese Zeiten vorbei sind, hat Herr Schmidt schon erkannt, als er, noch bei SAT 1, Herrn Andrack als Sparringspartner hatte und dieser immer mal etwas im Netz nachschlagen durfte und die dicken Lexika in der Kulisse zu bloßer Dekoration verkamen.

Herr Schmidt saß ihm gegenüber, nippelte , den kleinen Finger abspreizend, an seinem schmalen, hohen Wasserglas, grad so, als ob er nicht wirklich wüsste und auch nicht zu wissen nötig hätte, wie man mit so einem Ding umgeht.
Vorbei die Zeit, als Boris Becker im Werbefernsehen glücklich und erstaunt strahlend verkündete: Ich bin drin! und sich die ganze Nation mit ihm freute.
Wer heute nicht drin ist, ist draußen, weg vom Fenster, out, aus die Maus. Aber ob die mit der Formel KISS (keep it stupid and simple) ins Internet bewegte Massen damit auch dauerhaft an qype gebunden werden, ist die, von Herrn Uhrenbacher zu beantwortende Frage.

Herr Schmidt geht mit der Zeit, qype reitet bald voraus.

Schaut man sich auf myspace um, taucht er bei jeder zweiten deutschen noname Band als geaddeter Freund auf, nur nicht bei dem von mir beqypten Cris Cosmo und ich frage mich schon wieder :warum eigentlich ?
Gilt hier noch die Höflichkeitregel, dass der Jüngere zuerst grüssen, sich tiefer verbeugen, und den Sitzplatz im Bus räumen muss, müssen also die Musiker und Bands bei Herrn Schmidt um Addung nachfragen und werden erst nach Prüfung durch ihn oder durch seine Praktikanten akzeptiert, respektive abgelehnt ?
Auch hierzu fällt mir schon wieder qype ein, bei uns sagt die ungeschriebene Qypebenimmregel auch, dass ein(e) unerfahrener Neuqyper(in) den/die erfahrene(n) alten Qypehasen/häsin um Kontakt bittet und erst nach gründlicher Sockenpuppenüberprüfung in die Kontaktliste aufgenommen oder bei einer QCN mitessen darf.

Ich qypeerinnere daran, dass ich zu Anfang meiner gnadenlosen Cris Cosmo Bumperei diesen mit seinem textlich qypepassenden Lied “Unik” als qypesuperstar und potentiellen zahlenden Premiumbeitragskunden angeboten und dem HQ vorgeschlagen habe, einen qypeafterworkchillout im Strandpauli zu machen und sich live von seiner Qualität zu überzeugen.
Es folgte keinerlei feedback.
Gletscherkälbchen musste sich wegen der kollegialen Beschwerden von Punkteneidpetzen ständig rechtfertigen und wenn es den Nachweis dafür, den begehbaren Ort tatsächlich begangen zu haben, nicht erbringen konnte, wurde teilweise unerbittlich gelöscht, später wurde es mit dem Hinweis auf kommende Eventfunktionszeiten zu vertrösten versucht. Ich bin ja nicht nachtragend, aber als Teil des ewigen Gletschereises liegt ein gutes Gedächtnis in meiner Natur.
An dieser Stelle möchte ich Herrn Schmidt und Herrn Pocher Herrn Cosmo,der derzeit noch auf der Musikmesse in Shanghai sein Unik– Lied auf chinesisch vorträgt, ans Herz legen. Über diesen link können sie auf myspace mal reinhören und es würde auch thematisch passen, da Herr Schmidt seit Olympia in Beijing ausgewiesener Chinaexperte ist.

In seinem Kurzinfo auf myspace beantwortet er die Frage, wen er gerne kennen lernen würde mit: „Wer will mich sehen ?“

Nicht schlecht,Herr Specht!

Die Gegenfrage scheint wohlerwogen und sollte mit einem WO ergänzt werden, also lauten: Wer will mich wo sehen ?
Auf youtube waren seine wichtigsten und witzigsten Sendungen aller Epochen ausschnittsweise vertreten und hatten Klickquoten, die in die Hunderttausende gingen
Es wird urheberrechtliche Gründe haben, warum diese Videos nun no longer available sind.

Liebe ARD, damit könnt ihr bei der jungen Generation nicht punkten! Die jüngere Zielgruppe empfindet das eher als Zensur denn als Urheberrechtsverletzung und lässt sich auch durch die Löschung auf youtube nicht donnerstags um 22 Uhr 45 auf das Sofa zwischen Oma und Opa zwingen.
Gleichwohl denke ich, dass für Herrn Schmidt persönlich auch bei der jungen Generation noch Hoffnung besteht,
Zum Einen verkörpert Herr Pocher den Wandel ins neue, schnelle Zeitalter der getwitterten Kurzpointe und ich möchte so weit gehen, ihn mit dem so ausführlich diskutierten und geschmähten qypezweizeiler oder Stammelbeitrag zu vergleichen, während mir zu Herrn Schmidt ein 6kraska6- Beitrag einfällt.
Ob Herr 6Kraska6 mit Herrn Schmidt noch ein Sträußchen auszutragen hat, ist mir unbekannt, ich hoffe aber, er verzeiht mir den Vergleich.

Ob Herr Pocher es für die ARD wird richten können, wird von seinem Vorgänger Herrn Andrack im Focus öffentlich bezweifelt. Laut Focus kündigte er wegen schrumpfender Verdienstmöglichkeiten und geht erst mal die heimischen Wälder abwandern, um sie in einem Buch zu beschreiben. Warum schreibt er nicht auf qype, das kostet doch nichts und wäre schön für uns ! Ach so,ich vergaß, er ist noch jung, braucht das Geld und will echte Euronen und keine Gummibärchen verdienen.

Ob die von Qype angestrebte Überflügelung der recht nichtssagenden Gelben Seiten durch zackig markante, aber dennoch aussagekräftige twitterreviews Herrn Uhrenbacher schneller zum break-even führen, als das, was uns hier so gut gefällt will ich nicht beurteilen müssen, dies bedarf der Abwägung gewisser Imponderabilien,also der Gegenüberstellung möglicher positiven und negativen Wirkungen vorhandender Alternativen und Zielsetzungen.
Ich will zur Vermeidung der Verbannung des Beitrags in das Qypenirvana oder den Qypegulag – je nach Betrachtungsweise – der Gruppendiskussion an dieser Stelle nicht aus dem Nähkästchen plaudern, aber Altqypeadvancedinsider und Neuqypeschnelldenker wissen, was ich meine.

Nur zur ergänzenden Information für die Abwägung der Risiken und für die Statistik: Herr Uhrenbacher hat bei qype 309 Freunde und bei Twitter 416 followers, auf myspace habe ich nur einen Wahlhamburger namens Stephan (39 Jahre) mit einem einzigen Freund, dem Tom, dem myspacefounder aus Santa Monica ,California (33), der alleine 249 289 317 Freunde (!) hat, gefunden. Ob dieser Stephan mit unserem qypefounder identisch ist, weiß ich nicht.
Herr Schmidt hat bei myspace hingegen 16 727 Freunde und gibt sein Jahreseinkommen mit 196.000 Euro und höher an, den break even scheint er also schon überwunden zu haben,ob er auch Twitterfollower oder Qyperkontakte hat weiß ich wiederum auch nicht.
Um dem Tom das Wasser reichen zu können, müssen sowohl Herr Schmidt als auch Herr Uhrenbacher noch ne ganze Weile stricken, aber was nicht ist, kann noch werden und die Hoffnung stirbt zuletzt, das ist auch bei mir nicht anders, bei mir geht es um die Schmelzgeschwindigkeit, die es zu verzögern gilt, nicht um Wachstum.

Dass mir keine Klagen kommen: Das Kölner Studio, in dem die Sendung Schmidt & Pocher aufgezeichnet wird, ist genauso ein besuchbarer Ort wie das Studio des Herrn Letterman in New York und wenn PJebsen den Lettermann darf, erlaube ich mir den Schmidt. Das ist nur recht und billig.

Ni han du te !

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