Andreas Rohrbach


“ Die Vernunft lehnt sich gegen die Wirklichkeit auf. Eine schändliche Neigung ist die Vernunft.
Kein grösseres Laster gibt es in unserer Welt als den Hang zur Vernunft.
Kein grösseres Übel weiss ich.
Richtlinien werden für die Vernunft erdacht, die nichts weiter wollen als eine bessere Lebensführung unter Vermeidung von Verfehlung.
Gegen die Natur ist die Vernunft in Stellung gebracht.
Ein Panzerbrecher ist die vernunft, die keinen Müll anerkennt, die den Dreck nicht sieht, den Abfall nicht liebt.
Gegen jedwede natürliche Ordnung ist die Vernunft uns Menschen mahnend vorgesetzt wie eine dunkle Scheibe, in die wir Löcher kratzen müssen, wollen wir nicht von Dummheit geprügelt sein. Eine Spießrute ist die Vernunft, eine schmerzende Gerte, die Maß nimmt,den, der sich einsauen will und unvernünftig suhlen, zu züchtigen sucht. So verrottet ist unsere Welt, so durchsotten die Gesellschaftsformen, dass die Vernunft höchstes Menschengebot geworden ist. …… Bockig widersetze ich mich der Vernunft. …“ (Seite 16 des Buches Rabenliebe von Peter Wawerzinek)

http://www.wawerzinek.de/

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Aktualisierung:

Zeichnungen und Auszüge aus dem Buch sind nun hier zu sehen:

http://www.andreas-rohrbach.info

Liebe Freunde,

Freunde von Andreas, Fans von Andreas, Förderer von Andreas,
Möchtegernmäzene, Kunstliebhaber, Luggefleischliebhaber, Andreasliebhaber,
Pilzsammler, Ölbergbesucher, Glasbläser, Steinmetze, Metzger,
Pferdeflüsterer, Häkler und Häklerinnen, Stricker und Strickerinnen,
Architekten und Architektinnen, Zeichner- und Zeichnerinnen, Malerinnen
und Maler, Professoren, Kritikerinnen, und liebe Galeristen und
Galeristinnen, Studenten, Absolventen, Kollegen und Kolleginnen, Genossinnen
und Genossen, nicht zu vergessen die Genießer und vor allem und doch am
Schluss, liebe Verleger und Juristen und Magister

Ihr wisst, nach Weihnachten ist vor Weihnachten und geschenkintensive
Geburts-, Jahres- und Jubiläumstage der Liebsten stehen auch 2010 ins Haus.

Alle, die ihr hier angesprochen seid, habt noch keine Ausstellungseinladungen von Andreas
mit Zeichnungen von Federn, Steinen und Gebilden aller
Art bekommen. Das sind Einzelstücke, die auch im Original bei unserem Künstler
einzeln oder im Dutzend erworben werden können, aber sie gehören doch in
einen größeren Zusammenhang: Den Kosmos, den Andreas uns in all seinen
Arbeiten eröffnet.

Seit Jahren hat Andreas die Idee, aus den Zeichnungen und skurilen Texten eine Enzyklopädie zu machen. Es bedurfte ein paar Schuobser und wir haben nun beschlossen , das Projekt zu verwirklichen.

Zum Erscheinen des Buchs wird es eine exklusive Veranstaltung für die
Genussscheininhaber geben, zu der Andreas neben der Vorstellung des Werks
und der Präsentation vieler Arbeiten zu einem geselligen Abend lädt. Der Ort, wo dieser Abend stattfinden soll, wurde von Andreas bereits ausgespäht und liegt „hier“:http://www.kloster-bronnbach.de/
Es sollten schon 50 Leute plus Anhang sein, die kommen
wollen und
die Genussscheine gezeichnet haben oder noch zeichnen wollen. Aber mehr
als 50 gibt es nicht, dann ist Schluss mit lustig. Die
Exklusivität soll ja gewahrt bleiben.

Und 500 Euro sollten die Kommenden für ein „nach- und werthaltiges
Investment“ übrig haben, damit unser lutherbibelschweres und dennoch
federleichtes Bücherbaby geboren, in Leder gebunden und von Euren
Nachgeborenen auch noch befühlt und bestaunt werden kann.

Wir wollen 50 handgebundene, lederrückenbewehrte Edelausgaben des Buches mit einer Originalzeichnung, einer persönlicher Widmung und allem Pipapo zum stolzen aber dennoch preiswerten Preis von 500 Euro herausbringen und dann noch 500 Exemplare á 50 Euro in Hardcover ohne Lederrücken drucken und binden lassen.

Und damit das Projekt Federleichtkosmos auch tatsächlich verwirklicht
werden kann, benötigen wir das Vertrauen und die Vorkasse von 50
Förderinvestormäzenen mit je 500 Euro.

Wenn wir es schaffen, 50 Käufer zu akquirieren, die auch noch bereit
sind, die 500 Euro für die Vorzugsausgabe samt Originalzeichnung auf das

Konto von Andreas Rohrbach bei der Sparkasse Alzenau-Aschaffenburg mit
der Kontonummer: 112 834 88 und der BLZ 795 500 00 zu überweisen bevor sie
das Buch auch nur in Händen halten, also die Katze im Sack kaufen, kann das
Buchkunstprojekt verwirklicht werden.

Dann können wir nicht nur die Edelvorzugsspezialkunstenzyklopädien, die jede
für sich ein Einzelkunstwerk ist, für den erlauchten 50er Kreis drucken
lassen sondern auch noch die 500er Volksauflage.

Das Motto lautet also nicht „einer für alle, alle für einen“, sondern „50
für 500 für 500 für 50“.
Wir, die Werbestrategen wollen nichts verdienen, sondern nur mithelfen, das Buchkunstwerk entstehen zu lassen und gehören zu denen, die sich ein 500er Exemplar bereits durch Zahlung gesichert haben. Wir leisten Gewähr dafür, dass das investierte Geld sich nicht im bankenüblichen
Genusscheinoptionsstrudel verflüchtigt oder wegen mangelnd teilnehmender
Begeisterung den (Edel)bach runtergeht, sondern sicherer als jede Aktie,
jedes Derivat oder jeder Genussschein ist.

Sollte das Projekt nicht zustandekommen, gibt es die 500 Euro mit einem
entschuldigenden Grillwürstchen am Edelbacher Ölberglagerfeuer garantiert
zurück. Sicher ist sicher.

Einen Blick in den Sack, in dem die gekaufte Katze steckt, wird bald auf der in Vorbereitung befindlichen Homepage zum Bilderbuch möglich sein. Wenn es soweit ist, wird die Adresse denen, die bezahlt haben oder sich als Interessent/innen zurückgemeldet haben, mitgeteilt werden.

Ein klitzekleiner Blick in den Sack ist bereits hier möglich:Der Fingertsäuger 2

Für Fragen jeder Art stehen wir in jeder kommunikativen Weise zur
jederzeitigen Verfügung.

Mit nachweihnachtlichem Gruss und voller Vorfreude

In dem futuristischen Gebäude, in dem sich auch der Cocoon Club befindet gibt es , jedenfalls vorübergehend einen Ausstellungsraum der Galerie kunstcoma namens U.F.O.

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Da findet vom 1.11.2008 bis 22.11.2008 die vom Kulturamt der Stadt Frankfurt geförderte Ausstellung der Galerie kunstcoma statt, die ihre “Los”Reihe: Herrenlos, Wortlos, Brotlos nun mit

Bodenlos

fortsetzen.

Zunächst zum Gebäude:

Das Gebäude sieht an sich schon sehr “spacig” aus mit den grünen Neonröhren und dem- an den entscheidenden Stellen – nackten Argonauten davor.

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Ich war zur Ausstellungseröffnung am 1.11.2008 da und wurde am eigentliche richtigen Eingang beim Argonauten von dem “valetparkeinweiser ” weggeschickt, ich solle rechtsrum zu einem anderen Eingang fahren.
“Recht so” dachte ich schon deshalb, weil ich mein ungeputztes Auto keinem “valeteinparker” zumuten wollte.

Also parke ich um´s Eck auf ausgedienten , also im Pflaster endenden Industriebahnschienen. Da gab es dann so einen weissen Plastikzeltanbau, der auch gerne für Schrebergärten oder Freilufthochzeiten genommen wird und der gerade befestigt wurde. Also frage ich den Handwerker: “Wo ist denn hier ein Eingang ?” und derantwortet:”Eigentlich am anderen Ende”, also da wo der Valetparkingwachmann stand und ich sag: “Oh, der hat mich grad hierher geschickt” und dann durfte ich ohne viel Federlesen durch das weisse Zelt reinschlüpfen und befand mich, ich erkannte es an den grossen Aschenbechern und den vielen Kippen auf dem Boden in der Raucherecke, die es früher auf den Schulhöfen gab, des Cocoon-Club ! Ich wurde dann angewiesen mit dem riesigen (!) Aufzug in den ersten Stock zu fahren. Ich mache es kurz, alle verglasten Eingänge zu den Laubengängen waren verglast und und auf allen drei Stockwerken verschlossen, ich also wieder runter durch den – um 20 Uhr natürlich leeren – Club und an der anderen Ecke des Gebäudes wieder in den Aufzug.

Insgesamt ein spacig-kafkaeskes Erlebnis mit den verschlossen Türen, der Dunkelheit, den Waschbetonmauern der fehlenden Beschilderung und der Innenhof des Gebäudekomplexes erinnerte an Alcatraz, es fehlten nur die Gefangenen, die an die Blechgeländer klopften.

Der Innenraum des dreieckigen Gebäudes ist mit einem, für Gletscherkühe kaum erklimmbaren Pflastersteinhügel versehen auf dem drei unmotivierte Palmen und einige lehnenlose Sitz-bzw. Liegeflächen um den Abluftkamin (?) des Cocoonparkhauses verteilt sind.

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zur Ausstellung Bodenlos:

Von den Exponaten der Ausstellung habe ich zig Bilder gemacht, die ich jetzt, entweder wegen meiner eigenen Unfähigkeit oder wegen Qypetechnikversagens gar nicht mehr hochladen kann.

Ich werde es nochmal probieren, als Ersatz beschreibe ich, wie beim Fussball im Radio:

Der Ausstellungsraum war, wie so oft bei Kunst, ein Zwischennutzungsding, hier zwischen zwei Mietverträgen mit richtigen, echten Büromietern und keine Künstlernutzung kurz vor Gebäudeabriss. Also Waschbetonwände und Fenster.

Es war eine Sammelausstellung verschiedener Künstler.

Ich bin wegen Andreas Rohrbach hingegangen, der einen Eichentisch mit Marmorwiesenstück vor einer Strickwand ausgestellt hatte.

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Dann gab es endlos viele ,lange schmale Leitern aus Sperrholz von Heather Allen, die ich extra für Herrn Kraska fotografiert habe und die höher und noch höher in´s Nichts ragten.

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Dann gab es gehäkelte Elefanten http://assets0.qype.com/uploads/photos/0053/6279/DSCF2461_thumb.JPG?24085   beim Staubsaugen der Berliner Chilenin Patricia Waller, einen sehr,sehr grüblerisch nachdenklichen überlebensgrossen Schimpansenhttp://assets0.qype.com/uploads/photos/0053/6283/DSCF2475_thumb.JPG?24085   mit lackierten Fussnägeln von Trevor Gould,der mir sehr gut gefallen hat, einen mit Buchsbaumblättern paillettenartig besetzten Babystrampler von Bea Emsbach und zwei von Yutta Safiens mit prilblumenartigen Tarnweben cocoonhaft umhäkelte http://assets1.qype.com/uploads/photos/0053/6280/DSCF2466_thumb.JPG?24085   Militärschlafsäcke ( einen türkischen und einen deutschen), die sich im Freien sicher noch viel besser gemacht hätten als in dem Ausstellungsraum.Dazu hab ich noch gelesen, dass die Häkelschnüre nach der Ausstellung als Frankfurter Beitrag einer langen Häkelschnur über den Bosporus eingebaut werden soll. Die Besucher dürfen wohl auch ein wenig mithäkeln.

Weiter waren noch zwei Waschbeckenhttp://assets1.qype.com/uploads/photos/0053/6260/DSCF2455_thumb.JPG?24085   zu sehen, die mit sahnetortenartigen Silikonröschen verziert waren (eines schwarz, das andere weiss) und goldene Sandkuchenformen, die, wenn ich nicht, irre von Silja Nordhoff stammen.

Daniel Wind ,der Österreicher aus Offenbach hatte Säulen ausgestellt, aber, ehlich, die sind mir gar nicht aufgefallen.

Trotz des Umstandes, dass das Catering wie immer bei solchen Veranstaltung nur aus Wasser (1 Euro), sehr mäßigem Rotwein (2 Euro) und Prosecco (?) bestand, kriegt die Veranstaltung natürlich die volle Punktzahl.

Ich möchte den Frankfurter Galeristen, sollte dieser Beitrag von einem solchen gelesen werden, an dieser Stelle mit auf den Weg geben:

Kauft billigen, aber sehr guten Wein in der Cantina Paolo Dettori ( EK: 1 liter 1,87 Euro) ,200 Brezeln (EK 60 cent) vom Bäcker Supp,   bestreicht dieselben frisch mit Butter und der Ausstellungskatalog ist schon finanziert, die Besucher bekommen kein Kopfweh und haben was im Magen und sind viel kauffreudiger…

Lebendberichterstattung:

Also es ist eine Lampe ausgestellt aber neue und auch schon ältere , sehr schöne Arbeiten in coloriertem Marmor und einen gehäkelten Hanfsack. Die Bilder sind jetzt da. Sind sie nicht schön?

Ich mein natürlich nicht meine Fotos, sondern die Objekte..

Die Galerie Wildwechsel hat in der Rotlintstr. 98 einen Ausstellungsraum , in dem nun wieder vom 28.11.2008 bis zum 30.1.2009 eine Ausstellung von Andreas Rohrbach zu sehen sein wird.

Aus der Einladung ist ersichtlich, dass es diesmal um Lampen geht.
Hier erscheint beim Draufklicken ein Bildchen:

http://www.galerie-wildwechsel.de/typo3temp/pics/7b862b51…

In der Fahrgasse 6 gibt es einen Projektraum der Galerie, in dem eine Ausstellung der Wiener Malerin Ingrid Pröller zur Eröffnung im April zu sehen war.
“Aufgrund biographischer Prägung ( Kinderleistungssport) und vertieftem Interesse( Kunst- und Sportstudium) betreibe ich seit Jahren ausführliche Recherchen zum Verhältnis von Kunst und Sport und seinen Analogien” sagt Ingrid Pröller
www.ingridproeller.at.gg

Derzeit findet dort eine Ausstellung “The case Klingenberg” statt, da geht es um den Künstler Erling TV Klingenberg, bei dem das Symptom “Künstler im Körper eines Rockstars gefangen” diagnostiziert wurde, dem die bewusste Körperkontrolle versagte und der seine Symptome an Kunsthochschulen kurieren durfte.

Auch hier ein Bildchen

Es fällt mir schwer über Andreas zu schreiben,obwohl mir wirklich viel dazu einfällt.

Das liegt vielleicht daran, dass ich ihn und seine Arbeiten schon so lange kenne.

Ich werde versuchen, es anstatt mit Worten mit Fotos von seinen Arbeiten auszudrücken.

Ich bitte den geneigten Leser (Kritiker,Ticketschreiber) aber um etwas Geduld ….

Kommt doch schon ein Nachschlag:

Auf der oben genannten Website “fombum” , die im Zusammenhang mit einer Ausstellung in Aschaffenburg zu Athanasios Kirchner entstand, sind Zeichnungen zu sehen, die ,wenn ich mich nicht irre, in ein noch zu veröffentlichendes Buch gehören, auf das ich seit langem warte….

2. Nachschlag :

im Stadtwald befindet sich das von F.K. Wachter entworfene und Andreas Rohrbach umgesetzte Grüngürteltier ” Eule im Norwegerpullover”

3. Nachschlag:

zum leider nicht realisierten Projekt auf im Marmorsteinbruch auf der griechischen Insel Thassos findet sich Näheres auf:

www.akademia-thassos.org

4. Nachschlag

In der Kunsthalle Tirol ( Hall /Österreich) hat er vor Jahren mal (s)eine Badewanne ausgestellt.
Dabei fällt mir ein, dass ein Beitrag über die Diana Bar/ Hall qypemäßig fällig ist

5. Nachschlag

ich habe jetzt in der Galerie Wildwechsel, Galerie perpetuel, U.F.O Ausstellungen von Andreas beschrieben und in meinem Profil finden sich ebenfalls mehrere Fotos seiner Arbeiten.

6. Nachschlag (Januar 2009)

Bis Februar ist in der Galerie Prento und Wiesel in Wiesbaden eine Ausstellung zu sehen. Da gibt es auch Fotos zu sehen

7. Nachschlag

Andere, also Dr. Hubert Salden von der Kunsthalle Tirol schreiben über ihn, daß seine Position in der zeitgenössischen Kunst singulär und herausragend sei, seine entschiedene ästhetische Haltung fernab von Vorgaben des mainstream sich von einer nachhaltigen körperlichen Erkenntnnisarbeit getragen wisse unddie Wahrnehmung der Werke sich durch ihr Wechselspiel mit den vier Elementen auffächere. Hierzu werden Wärmeskupturen auf seinen Holzöfen, Eisecken, Himmelsstücke und Steinhaufen beispielhaft genannt.

Erinnerung ! Die Ausstellung von Andreas Rohrbach läuft noch bis Ende der Woche.

Leider habe ich den Platz schon zum Anlegen der Vernissage angelegt, ohne vorher dagewesen zu sein, sonst hätte ich ohne zu fragen hingefunden und ihn auch auf der Karte richtig eingetragen, liegt doch der Kranzplatz schräg gegenüber der Hessischen Staatskanzlei neben dem Palasthotel und gegenüber dem Hotel Schwarzer Bock , der im Nachthimmel mit dem Auge zwinkert. Die Auskunft des Strafmandateverteilers, der Kranzplatz sei abgeschafft, war eindeutig falsch, aber seine Wegbeschreibung dahin absolut richtig. Soviel zum Weg zum Kranzplatz, der bestimmt morgen in Rolandsplatz umbenannt werden wird.

Die Galerie Prento und Wiesel hat schöne Räume in einer Toplage, kommen doch alle Touristen, die heißes, schwefeliges Wasser trinken oder das Büro des neuen (auch alten ?) hessischen Ministerpräsidenten oder den zwinkernden schwarzen Bock bestaunen wollen, hier vorbei. Da die Ausstellung wirklich sehr interessant ist und die Galeristen nicht bockig sind oder beissen, sondern nett und umgänglich, lohnt es sich auch, einzutreten, um die Zeichnungen und Skulpturen aus der Nähe zu betrachten. Und wer sich in einem der umliegenden Restaurants ( ich empfehle das nahegelegene afghanische Restaurant Hindukusch, wo es gute Maultaschen !, ja richtig gelesen: Maultaschen gibt) schon sattgegessen hat und seine übriggebliebenen Euros krisensicher anlegen will, sollte in Kunst ( da empfehle ich aus der derzeitigen Ausstellung von Andreas Rohrbach eine Marmorskulptur -vielleicht die Brüstchen? -) investieren, anstatt das Geld ins ebenfalls nahegelegene Spielcasino zu tragen.