Juli 2009


Mein unvergesslicher Besuch dieser Bar liegt schon mehrere Jahre zurück
In einem Gastraum, der sicherlich bereits im Mittelalter, als Hall noch ein Verkehrsknotenpunkt war, als solcher genutzt wurde und seitdem auch nicht grundlegend verändert wurde, empfängt Cocktailweltmeister Franz Steinmayr den Gast mit über 500 edelster Whiskeysorten und es ist ihm möglich, jeden auch whiskeyunkundigen Gast auf Beste zufriedenzustellen.
Es ist unbeschreiblich, man muss hingehen und ich bis sicher, dass alle Superspezialisten auf dem Gebiet der Whiskeyverkostung diese Adresse kennen.

ein bischen googeln bringt noch die Geschichte zutage, dass der Wirt den österreichischen Bundeskanzler ,der bereits vor der Tür stand , höflich aber bestimmt abgewiesen hat, weil er sich nur um die 20 anwesenden Gäste kümmern könne und wolle.

Leider habe ich kein Foto zur Verfügung,aber auf der Seite

www.hall-tirol.at

ist eine Diashow über Hauswappen in Hall, da ist auch der Eingang der Diana Bar zu sehen.

weiteres googeln führt zu weiteren Erkenntnissen:

Im Gaullt Millaut Österreich heißt es :

“Unbeirrbar geht er seinen Weg.
Seinen Weg der Größe und der Fülle.
Franz-Robert Steinmayr hat am oberen Stadtplatz in Hall an die 7000 Spirituosen versammelt.Aus aller Herren Länder und allen nur erdenklichen Pflanzen. Whiskeys neben Whiskys, Tequilas, Rums, Cognacs,teilweise ganze Jahrgangsserien aus drei Jahrhunderten. Dass das mittelalterliche Kellergewölbe, in dem man sich vorkommt wie in der “Schwarzmanderkirche” des benachbarten Insbruck, manchmal etwas mieft, dass der etwas seltsame Schmäh des Patrons bei einigen Leuten nicht gut ankommt, das alles verblasst gegen das Erlebnis einer der größten Spirituosensammlungen der Welt.”

Leider ist Herr Steinmayr verstorben und die Diana Bar  Geschichte.

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Es ist mir ein Bedürfnis, über Zero Reiko Ishihara einen Beitrag zu verfassen, obwohl ich ihr Atelier am angegebenen Ort in der Ostparkstrasse noch nicht besucht habe.

wordpress-sei-dank ist das auch für eine Veröffentlichung nicht notwendig.

Ich habe ihre drei Blutegelbilder bei der Aussstellungseröffnung der Galerie Wildwechsel  am 10.7.2009 gesehen und konnte gar nicht genau hingucken.

Ich erinnerte mich an eine Ausstellung im MMK mit sadomasogefesselten nackten Frauen.
Es war aber anders.
Ich wollte und musste doch genauer hinschauen und das abgebildete Gesicht hat mich fasziniert.

Schmerz hab ich darin gesehen und Hingebung.
Die Bilder gehen mir nach.
Seit ich sie gesehen habe, denke ich an sie. Das hat sich auch durch das Gespräch mit der abgebildeten bildenden Künstlerin nicht verwässert.

Es bleibt ihr echtes eigenes Blut.

Ich werde ihr Atelier besuchen und weiter berichten, aber bis dahin empfehle ich den Besuch der homepage.

In ihren Zeichnungen und auch den Skulpturen, die auf der homepage zu sehen sind, erkenne ich als Laiin (? richtig geschrieben ?) eine Verwandtschaft mit meinem Haus- und Hofkünstler Andreas Rohrbach, sei es auch nur eine Seelenverwandtschaft.
Das nur kann man auch weglassen.

Ein Hoch auf alle Seelenverwandten!

Ja, ich meine auch EUCH. richensa,hyke,lakritze,joulupukki,wassily,kraska,lenz,kormoran,deauville,eichi,hotzenplotz,musensohn,zorro,kixa

und wie ihr euch alle nennt und  nochmal

Zero Reiko Ishihara will  mit dem  Blut  nicht  provozieren und  es ist  auch  keine Effekthascherei .