Lasset uns essen und fröhlich sein ! ( Luk 15,23)

Unter diesem Motto wird im Merklinger Ochsen gewirtschaftet.

Das Drei-Sterne Hotel bekommt glatte 5 Punkte.
Es gibt wirklich nichts, aber auch gar nichts zu bemängeln.

Seit 400 Jahren gibt es den Ochsen. Damals vor 400 Jahren hat die Gemeinde die Auflage erteilt, “dass der Ochsen allzeit eine Herberge seyn und bleiben möge.”

Auf der schwäbischen Alb hält man das einmal gegebene Wort und gibt auch dann nicht auf,wenn der Ort mit einer Umgehungsstrasse versehen wird und der zur Autobahn Durchreisende nicht zwingend am Ochsen zur Einkehr vorbeikommt, wie es bis vor wenigen Jahren noch der Fall war.

Und von der Versorgung der örtlichen Bevölkerung mit Viertele und Vesper und sonntäglichem Mittagessen und der Veranstaltung von Familienfeierlichkeiten kann man im Dorf auch nicht alleine leben. Also:

Ma gugged ed hendersche, ma gugged vische ond bauad om !

Nein, heute muss man extra die wenigen Meter nach Merklingen hineinfahren, aber es lohnt sich.
Das Hotel ist auf dem neuesten Stand mit Tagungsräumen und allem Schnick-Schnack.
Die Zimmerpreise liegen moderat um die 50 Euro.
Seit 160 Jahren wird das Hotel von Familie Hinz betrieben und den jetzigen Betreiber hat die Familie zunächst lernend die Welt erkunden lassen, er hat bei Steigenbergers in Davos, in Atlanta und auf Kreuzfahrtschiffen gekocht.
Also gibt es Steaks in verschiedenen Variationen, italienische Spezialitäten mit selbstgemachten Nudeln und natürlich alle schwäbischen Spezialitäten.

Extra für Gargano gibt es saure Kutteln in Trollingersoße !

Das Restaurant Gaumenschmaus, das ebenfalls von der Wirtsfamilie bewirtschaftet wird, eigenet sich auch hervorragend für eine Rast an der Autobahn.

Das Essen ist nicht teurer als an jeder Raststätte, aber Klassen besser und die “Brut” kann sich mit dem kindischen Vater noch eine gigantische Märklin-Modellbauanlage, die sich im Haus befindet , ansehen.

Tipp:

Die Gegend eignet sich wirklich zum längeren Verweilen ….

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