Diesen Platz gab es bei qype schon in Heroldstatt.

Das ist natürlich irreführend, weil es eigentlich Heroldstatt gar nicht gibt, es gibt die Gemeinden Ennabeuren und Sontheim, die vor zig Jahren bei irgeneiner Gemeindereform vereint und in Heroldstatt umbenannt wurden, ein Name, der in den beharrenden Sprachgebrauch der Albbewohner nicht übernommen wurde.

Also der Albhof ist ein Aussiedlerhof, gehört zu Sontheim und liegt an der früheren Kreuzsstrasse im Kaltenbuch, also da, wo es gemeinhin “einen Kittel kälter” ist, genauer gesagt zwischen der Laichinger Tiefenhöhle und der Sontheimer Höhle oder zwischen Sontheim und Laichingen und zwischen Feldstetten und Suppingen und ist von einem dieser genannten Orte für eine Einkehr nach höchstens einstündiger Wanderung bestens geeignet. Nein er liegt nicht versteckt, sondern direkt an der B 28 zwischen Blaubeuren und Bad Urach.
Er ist nicht zu verfehlen und es gibt keine Parkplatzprobleme.

Es wird gut und frisch gekocht, nicht nur, aber auch schwäbisch und immer auf hohem Niveau.

Die Landwirtschaft beschränkt sich dafür heute auf den Betrieb des Reiterhofes.

Das Motto lautet: Wir machen Ihnen ein “U” für ein “A” vor, kommen Sie barfuss, was jetzt nicht bedeutet, dass man sich die Schule ausziehen soll, nein, man kann einfach so kommen wie man ist und die Lebenslast in Lebenslust verwandeln lassen. Das funktioniert mit gutem Essen aus frischen Zutaten.

Ich kam am Wochenende in den Genuss des Cateringservices und muss sagen, es war alles sehr gut, es blieben sogar ein paar Spätzle übrig, die ich sofort getuppert nach Hessen entführt habe… Und dann habe ich mich daran erinnert, dass ich kurz nach Eröffnung des Anbaus am Albhofes in diesem erstmals auf die Frage:”Willst du mit mir gehen ?” zu antworten hatte.

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