Erinerung aus aktuellem Anlass:

Am14.Dezember 1937 starb im Klapperfeld der 23jährige Student der Städelschule Bernhard Becker. Er hatte eine kirchl- Jugendgruppe geleitet , war von der Gestapo verhaftet worden, wollte seine Freunde nicht verraten und war durch Folter und Misshandlungen in den Selbstmord getrieben worden. Auf der Tafel heisst es, dass er in der Haft einige Nägel schluckte, in dem verlinkten Artikel, dass er sich erhängte.
Die die Todesumstände sind also unklar, aber:

Treue war sein Wahlspruch…

Am 21.12.1937 wurde er auf dem Hauptfriedhof beigesetzt und 1000 Frankfurter gaben ihm das letzte Geleit.

Vor seinem Haus in der Schwarzburgstr.50 erinnert ein Stolperstein und am Klapperfeld eine Gedenktafel.

Stolpert einfach auf dem Weg zum Shopping und zum Weihnachtsmarkt daran vorbei, lest was da steht. Bald wird aus dem Knast ein Hotel oder eine Loungebar zum chillen und abhängen ,dann ist das Schild bestimmt weg.

Alter Beitrag:

Das “Klapperfeld”, wie das alte Polizeigefängnis in der Klapperfeldgasse im Frankfurter Gerichtsbezirk genannt wird , steht seit 2003 leer und wird derzeit gelegentlich als Ausstellungsraum genutzt.

Auf der Webseite des Deutschen Architekturmuseums befindet sich ein Bericht über eine Ausstellung aus dem letzten Jahr und den Innenansichten des Gefängnisses.

In der Nacht der Museen am 26 .4.2008 wird darin wieder eine Ausstellung des DAM stattfinden.

siehe:

www.nacht-der-museen.de

und der Krimiautor peter Zingler macht eine Lesung und im “Weiberhof” soll sich die Bar befinden.

Der alte Kasten in bester Innenstadtlage wird wohl an Privat verkauft werden, sodass davon auszugehen ist, dass dass er auch bald verschwunden sein wird und an seiner Stelle ein schickes Hotel mit Restaurant beqypt werden kann..

Vielleicht kommt ja auch noch der Denkmalschutz und verfügt, dass die Gitter bleiben…

Nix Genaues weiss man net.

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