Ein netter Brief an die Schwaben aus Berlin:

http://www.radio-utopie.de/2010/10/05/wir-haben-kein-zweites-schwaben-volk-im-kofferraum/

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“ Die Vernunft lehnt sich gegen die Wirklichkeit auf. Eine schändliche Neigung ist die Vernunft.
Kein grösseres Laster gibt es in unserer Welt als den Hang zur Vernunft.
Kein grösseres Übel weiss ich.
Richtlinien werden für die Vernunft erdacht, die nichts weiter wollen als eine bessere Lebensführung unter Vermeidung von Verfehlung.
Gegen die Natur ist die Vernunft in Stellung gebracht.
Ein Panzerbrecher ist die vernunft, die keinen Müll anerkennt, die den Dreck nicht sieht, den Abfall nicht liebt.
Gegen jedwede natürliche Ordnung ist die Vernunft uns Menschen mahnend vorgesetzt wie eine dunkle Scheibe, in die wir Löcher kratzen müssen, wollen wir nicht von Dummheit geprügelt sein. Eine Spießrute ist die Vernunft, eine schmerzende Gerte, die Maß nimmt,den, der sich einsauen will und unvernünftig suhlen, zu züchtigen sucht. So verrottet ist unsere Welt, so durchsotten die Gesellschaftsformen, dass die Vernunft höchstes Menschengebot geworden ist. …… Bockig widersetze ich mich der Vernunft. …“ (Seite 16 des Buches Rabenliebe von Peter Wawerzinek)

http://www.wawerzinek.de/

Das ist lesenswert(gefunden auf radio utopia)

http://www.radio-utopie.de/2010/06/18/islands-parlament-baut-internet-schutzhafen-weiter-volle-fahrt-voraus-fur-weltweite-informations-und-pressefreiheit/#more-21109

Deswegen könnte die CO2-Segregation bestenfalls eine Zwischenlösung für eine gestreckte Übergangszeit in die wirkliche Postfossilität bieten.
Süddeutsche:http://blogs.sueddeutsche.de/feuilletonist/2009/12/21/sloterdijk/

Aktualisierung:

Zeichnungen und Auszüge aus dem Buch sind nun hier zu sehen:

http://www.andreas-rohrbach.info

Liebe Freunde,

Freunde von Andreas, Fans von Andreas, Förderer von Andreas,
Möchtegernmäzene, Kunstliebhaber, Luggefleischliebhaber, Andreasliebhaber,
Pilzsammler, Ölbergbesucher, Glasbläser, Steinmetze, Metzger,
Pferdeflüsterer, Häkler und Häklerinnen, Stricker und Strickerinnen,
Architekten und Architektinnen, Zeichner- und Zeichnerinnen, Malerinnen
und Maler, Professoren, Kritikerinnen, und liebe Galeristen und
Galeristinnen, Studenten, Absolventen, Kollegen und Kolleginnen, Genossinnen
und Genossen, nicht zu vergessen die Genießer und vor allem und doch am
Schluss, liebe Verleger und Juristen und Magister

Ihr wisst, nach Weihnachten ist vor Weihnachten und geschenkintensive
Geburts-, Jahres- und Jubiläumstage der Liebsten stehen auch 2010 ins Haus.

Alle, die ihr hier angesprochen seid, habt noch keine Ausstellungseinladungen von Andreas
mit Zeichnungen von Federn, Steinen und Gebilden aller
Art bekommen. Das sind Einzelstücke, die auch im Original bei unserem Künstler
einzeln oder im Dutzend erworben werden können, aber sie gehören doch in
einen größeren Zusammenhang: Den Kosmos, den Andreas uns in all seinen
Arbeiten eröffnet.

Seit Jahren hat Andreas die Idee, aus den Zeichnungen und skurilen Texten eine Enzyklopädie zu machen. Es bedurfte ein paar Schuobser und wir haben nun beschlossen , das Projekt zu verwirklichen.

Zum Erscheinen des Buchs wird es eine exklusive Veranstaltung für die
Genussscheininhaber geben, zu der Andreas neben der Vorstellung des Werks
und der Präsentation vieler Arbeiten zu einem geselligen Abend lädt. Der Ort, wo dieser Abend stattfinden soll, wurde von Andreas bereits ausgespäht und liegt „hier“:http://www.kloster-bronnbach.de/
Es sollten schon 50 Leute plus Anhang sein, die kommen
wollen und
die Genussscheine gezeichnet haben oder noch zeichnen wollen. Aber mehr
als 50 gibt es nicht, dann ist Schluss mit lustig. Die
Exklusivität soll ja gewahrt bleiben.

Und 500 Euro sollten die Kommenden für ein „nach- und werthaltiges
Investment“ übrig haben, damit unser lutherbibelschweres und dennoch
federleichtes Bücherbaby geboren, in Leder gebunden und von Euren
Nachgeborenen auch noch befühlt und bestaunt werden kann.

Wir wollen 50 handgebundene, lederrückenbewehrte Edelausgaben des Buches mit einer Originalzeichnung, einer persönlicher Widmung und allem Pipapo zum stolzen aber dennoch preiswerten Preis von 500 Euro herausbringen und dann noch 500 Exemplare á 50 Euro in Hardcover ohne Lederrücken drucken und binden lassen.

Und damit das Projekt Federleichtkosmos auch tatsächlich verwirklicht
werden kann, benötigen wir das Vertrauen und die Vorkasse von 50
Förderinvestormäzenen mit je 500 Euro.

Wenn wir es schaffen, 50 Käufer zu akquirieren, die auch noch bereit
sind, die 500 Euro für die Vorzugsausgabe samt Originalzeichnung auf das

Konto von Andreas Rohrbach bei der Sparkasse Alzenau-Aschaffenburg mit
der Kontonummer: 112 834 88 und der BLZ 795 500 00 zu überweisen bevor sie
das Buch auch nur in Händen halten, also die Katze im Sack kaufen, kann das
Buchkunstprojekt verwirklicht werden.

Dann können wir nicht nur die Edelvorzugsspezialkunstenzyklopädien, die jede
für sich ein Einzelkunstwerk ist, für den erlauchten 50er Kreis drucken
lassen sondern auch noch die 500er Volksauflage.

Das Motto lautet also nicht „einer für alle, alle für einen“, sondern „50
für 500 für 500 für 50“.
Wir, die Werbestrategen wollen nichts verdienen, sondern nur mithelfen, das Buchkunstwerk entstehen zu lassen und gehören zu denen, die sich ein 500er Exemplar bereits durch Zahlung gesichert haben. Wir leisten Gewähr dafür, dass das investierte Geld sich nicht im bankenüblichen
Genusscheinoptionsstrudel verflüchtigt oder wegen mangelnd teilnehmender
Begeisterung den (Edel)bach runtergeht, sondern sicherer als jede Aktie,
jedes Derivat oder jeder Genussschein ist.

Sollte das Projekt nicht zustandekommen, gibt es die 500 Euro mit einem
entschuldigenden Grillwürstchen am Edelbacher Ölberglagerfeuer garantiert
zurück. Sicher ist sicher.

Einen Blick in den Sack, in dem die gekaufte Katze steckt, wird bald auf der in Vorbereitung befindlichen Homepage zum Bilderbuch möglich sein. Wenn es soweit ist, wird die Adresse denen, die bezahlt haben oder sich als Interessent/innen zurückgemeldet haben, mitgeteilt werden.

Ein klitzekleiner Blick in den Sack ist bereits hier möglich:Der Fingertsäuger 2

Für Fragen jeder Art stehen wir in jeder kommunikativen Weise zur
jederzeitigen Verfügung.

Mit nachweihnachtlichem Gruss und voller Vorfreude

Solaris Empire, das hört sich echt nach etwas Grossem an.

Das ist es noch nicht, dafür aber klein und fein.

Meine persönliche Assoziationskette geht so: Solaris, Lem, Stanislaw, Andreji Tarkoswsky, Film, Polen, gesehen, Buch,gelesen,gut, lange her, im Gedächtnis geblieben.

Da liege ich bestimmt wieder mal völlig falsch, der Name Solaris Empire hat wohl gar nichts mit mit meiner Solaris-Assoziationskette zu tun.

O.K. , ich löse auf: Es handelt sich um ein Plattenlabel und Empire ist natürlich völlig übertrieben.

Auf Kitty Solaris , so heißt die Künstlerin wurde ich über das andere Berliner Plattenlabel fly-fast-records aufmerksam, auf den ich wieder aufmerksam wurde, weil Cris Cosmo Unik auf chinesisch übersetzt hat und die fly-fasts auf ihrem poptastic-Album chinesische Künstler deutsch und deutsche Künstler chinesisch singen lassen und darauf das Lied von Kitty mit dem Titel “Cooler” auf chinesisch drauf ist. Und das hat mir gut gefallen, das ist echt cool.

So und weil sie dann in Frankfurt aufgetreten ist, habe ich ihr Konzert im Bett besucht und das war auch cool und weil ich grad das Foto entdeckt habe, schreib ich jetzt, ich denke mal über ihre Küche, die wohl das Plattenlabel Solaris Empire im Wesentlichen beherbergt.

Denn in ihrer Küche machte sie jedenfalls früher auch ihre Musik und weil sie keine Lust hatte, Demotapes zu Plattenfirmen zu schicken, die da eh keiner ernsthaft anhört und sich auch nicht als Deutschlands popsuperstar bewerben wollte, um möglichst halb bekleidet beim Heulen und Zähneklappern gefilmt zu werden, hat sie in ihrer Küche die Firma Solaris Empire gegründet und vertreibt da nicht nur ihre eigene, sondern auch die Musik ihrer Freunde.

Hört euch die Musik bei myspace an, geht heute, am 16.11.zum Konzert von Bernhard Eder , der auch auf Solaris Empire veröffentlicht, in die Insel in Berlin ,schaut auf den Tourplan und wenn euch die Musik gefällt , kauft euch einfach die CD, die Musiker sollen ja auch ein paar Kröten verdienen…

Alles ist sauber und ordentlich, Die Wege sind geharkt, die Papierkörbe geleert, die Rasenflächen sorgfältig gesprengt. Auf Ruhebänken kann der Frankfurtspaziergänger, der Frankfurttourist auf der Suche nach dem verschwundenden Goethedenkmal und der Frankfurter Banker auf der Suche nach dem Dachs besonnen beschattet die großen, glitzernden Bankentürme bequem von unten betrachten.

Geschichtliches zur Taunusanlage, die Teil der Wallanlage und unbebaubar ist, kann bei Wikipedia nachgelesen werden.

Vor 25 Jahren fanden auf dem ersten Teilstück der Taunusanlage noch keine Sommerspiele des Abenteuerspielplatzes Riederwald e.V. statt, das wäre dem damaligen Stadtvater Wallmann sicherlich als zu gefährlich erschienen ,tummelten sich doch in der Taunusanlage die Drogenabhängigen, die von der – auf der anderen Seite des Opernplatzes an der auf der Bockenheimer Anlage gelegenen „Haschwiese“ vertrieben worden waren und auch der Abenteuerspielplatz Riederwald war damals noch viel zu piratig-alternativ. Heute schmückt sich die Stadt Frankfurt mit dem Abenteuerern und Stadtpiraten und auch der/die gemeine Operncafegast schickt den Nachwuchs ohne Berühungsangst, aber mit Nackensonnenschutzkappe und Au-pair-Mädchen zum Spielen zu den drei Grazien, Matschepampe machen, damit die Mama in Ruhe auf der Goethestrasse shoppen kann. Treffpunkt : LongIslandSummerBörsenParkplatzDeckLounge ,das ist praktisch für die Mama, falls die Manolo Blahniks ( findet frau das auf der Goethestrasse überhaupt ???? ) drücken sollten, sie kann noch kurz chillen und im Parkhaus ist der Geländebrummer geparkt.
( Moment mal : haben die aus der Anlage Vertriebenen nicht auch nur ein bischen gechillt ? Kannten sie nur das Wort nicht ? War das ihr Fehler ? Heute ist das Chillen ja eine angesehene Tätigkeit, ein abendliches Muss und wird doch nicht mehr strafrechtlich verfolgt oder mit einem Bann belegt, immerhin gibt es auf qype fast 600 Plätze zum Chillen)
Und die Kinder haben zwischen den drei Grazien Aglaia,Hegemone und Euphrosyne ihre Wasserrohre verlegt. das ist doch mal eine schöne Brunnenbenutzung, symbolisieren die drei Grazien des früheren Frankfurter Städelprofessors Toni Stadler doch das Geben, das Nehmen und das Danken und sind als Erinnerung an den MarshallPlan Marhshall Brunnen genannt worden.

Zurück zur Taunusanlage, die auch in einer 360 Grad Ansicht unter http://www.frankfurt360.de betrachtet werden kann.

(Entschuldigung ,der Kinderweichabwerfbulle vom Foto oben ging grad mit mir durch ):

An einem, durch eine Mauer abgetrennten Plätzchen wurden dies für Schach-, Dame- und Mensch-ärgere-dich-nicht-Spieler extra mit Mosaiken ausgelegten Steintischen zum Drogenkochen benutzt. Es lagen Einwegspritzen rum und die Radfahrer mussten aufpassen, keinen Drogenuser umzufahren.

Aber so gefährlich war das nun für die Radfahrer und Passanten auch wieder nicht,wenn die User noch konnten, sind sie natürlich ausgewichen.

Für sie selbst war es natürlich gefährlich, sie riskierten, bestraft zu werden und sie wurden auch alle vertrieben, und natürlich war der Drogengebrauch lebensgefährlich für sie, es sind sehr viele gestorben und in der Frankfurter Rundschau wurde, wenn ich mich richtig erinnere, monatlich die „Bilanz der Drogentoten“ veröffentlich.

Un an diese Drogentoten erinnert eine zum Jahrestag des Gedenkens an die Drogentoten am 21.7.2006 an diesem Platz den Boden eingelassene Gedenktafel der akzeptierenden Eltern, der AidsHilfe und der Gruppe Jes (Junkies,Ehemalige, Substituierte). Ja,sie erinnern daran, dass auch Drogengebraucher Menschenwürde für sich beanspruchen und sie diese nicht erst durch ein abstinentes und angepasstes Leben verdienen müssen.

Und das muss jetzt auch noch dazu, wenn ich jetzt das Bild drangehängt habe:
Am Ende des lauschigen Plätzchens in Richtung des umgezogenen Goethe und dann in Richtung des EURO Denkmals steht noch die Diagonale ,ein Werk des Frankfurter Bildhauers Michael Siebel aus dem Jahr 1980.

So und jetzt kommt noch ein Blogrätsel:

Wohin ist denn der gute Goethe umgezogen ??

Und wie lautet die Inschrift auf dem Grazienbrunnen aus dem zweiten Teil von Faust ?

Zweiter Teil des Rätsels:

Anstatt des Goethedenkmals, das auf den Goetheplatz zur Bewachung der Edelkarossen im Parkdeck abkommandiert wurde, wird da nun eine Skulptur aus aus Edelstahlrohren, die wie verfremdend verdrehte Büroklammern anmutet, aufgestellt.
Ich habe noch nicht eruiert, wer Urheber dieses Objekts ist und kann nur darüber spekulieren, was er uns damit sagen will, aber ich werde es herausfinden und auch ein Foto nachliefern, wenn der Bauzaun weg ist.

Also die Fotos sind nun da.
Hinweise auf den Künstler habe ich nicht entdeckt.

Die Anrainer, die das Ding den ganzen Tag im Blick haben, wünschen sich Goethe zurück.
Ich habe die Vermutung gehört, es sei vielleicht als Gegenüber zum Opernhaus gedacht.
Als Hörrohr für die Oper oder für die Banken ?

Vielleicht nimmt das Ding die Schwingungen des Marktes auf ?

Immerhin ist nächste große Installation im Anlagenring das Eurodenkmal, das blaue mit den gelben Sternchen drumrum, das so gerne gefimt wird und in den Nachrichten gezeigt wird, wenn es um den Finanzplatz Frankfurt geht.

Rätsel über Rätsel, wer kann helfen ?